über Auf­stel­lungs­ar­beit

und den Ablauf einer Auf­stel­lung

über Auf­stel­lungs­ar­beit

und den Ablauf einer Auf­stel­lung

Lösun­gen kön­nen sich mit Auf­stel­lun­gen in der Bewe­gung der See­le ent­fal­ten und neue Ent­wick­lun­gen ermög­li­chen.

In einer Fami­li­en­auf­stel­lung besteht die Mög­lich­keit, das in der Tie­fe wir­ken­de „See­len­bild“ eines Fami­li­en-Bezie­hungs­ge­fü­ges abzu­bil­den. Hier­durch kom­men Dyna­mi­ken ans Licht, die unser Leben und unse­re Bezie­hun­gen unbe­wusst mit­ge­stal­ten und beein­flus­sen.

Die in dem Gefü­ge vor­han­de­nen Blo­cka­den und unge­lös­ten Gefüh­le zei­gen sich, fin­den einen Aus­druck und kön­nen zu einer heil­sa­men Auf­lö­sung kom­men, neue Res­sour­cen frei­ge­ben und so das indi­vi­du­el­le Lebens­ge­fühl berei­chern.

Der Ablauf einer Auf­stel­lung

Auf­stel­lun­gen kön­nen in Grup­pen und im Ein­zel­set­ting durch­ge­führt wer­den.

An Grup­pen­se­mi­na­ren neh­men neben den Teilnehmer*innen mit eige­nem Anlie­gen auch teil­neh­men­de Beobachter*innen ohne eige­nes Anlie­gen teil.

Nach einer ein­stim­men­den Kurz­me­di­ta­ti­on kann nach­ein­an­der jede/jeder sein Anlie­gen vor­brin­gen und danach auf­stel­len.
Im Gespräch zum Anlie­gen fra­ge ich nach Fak­ten und Ereig­nis­sen der Fami­li­en­ge­schich­te und ent­schei­de dann, was auf­ge­stellt wird.
Für jede gewähl­te Per­son und/oder Posi­ti­on sucht der Kli­ent Stell­ver­tre­ter unter den Teil­neh­mern aus und posi­tio­niert sie im Raum, bis sich für ihn ein stim­mi­ges Bild ergibt.

Auf ihren Plät­zen spü­ren sich die Stell­ver­tre­ter in das „wis­sen­de Feld“ ein, das ihnen einen Zugang zu den Emp­fin­dun­gen der ent­spre­chen­den Per­so­nen ermög­licht.
Nach Been­di­gung der Auf­stel­lung rate ich, den Ablauf, die Bil­der und auch ein Lösungs­bild ohne Ana­ly­se und/oder Bespre­chung eini­ge Zeit wir­ken zu las­sen.

Soll­ten danach Fra­gen auf­tau­chen, bie­te ich ein Nach­ge­spräch an.

Die Lösung

In sehr vie­len Auf­stel­lun­gen gelingt es, eine Ord­nung zu ent­wi­ckeln, in der sich Stellver­treter und Kli­ent erleich­tert und erlöst füh­len. Die­ses Bild der Lösung ersetzt das Bild des Pro­blems und kann den Kli­en­ten zu einer neu­en, erfüll­te­ren Sicht- und Hand­lungs­wei­se inspi­rie­ren.

Aber auch ohne Lösung kön­nen Auf­stel­lun­gen eine heil­sa­me Wir­kung haben, denn der eigent­li­che Lösungs­pro­zess fin­det in der See­le des Kli­en­ten statt. Gera­de auch ohne „leich­tes Ende“ kann eine Auf­stel­lung der See­le einen Anstoß zur Lösung geben.

Das, was mit einer Auf­stel­lung gelöst, ver­än­dert und geklärt wer­den kann und wird, ist Teil eines indi­vi­du­el­len und sys­te­mi­schen, see­li­schen Entwicklungs‑, Ent­fal­tungs- und Lösungs­pro­zes­ses.

Schu­le des Schau­ens

Als Mit­glied der “Schu­le des Schau­ens e.V.” emp­feh­le ich Ihnen hier ger­ne wei­ter­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen über Fami­li­en­auf­stel­len und Auf­stel­lungs­ar­beit im Geis­te west-öst­li­cher Weis­heit.